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Wo steht Ihr eigentlich politisch?
- links, rechts, mitte?
Wir lehnen grundsätzlich diese schon
fast religionistischen Dogmen antiquitierter Poltismen ab.
Wir sind keine Partei, sondern eine
Plattform für dezentrale basisdemokratische Arbeitsgruppen mit
Prioritäten auf sozialen & ükologischen Relevanzen.
Als was fühlt Ihr Euch, als
HelvetierInnen?
Wir wollen die Freiheit zurück, die
einstmals unsere Väter & Mütter hatten, - vor der kapitalistischen
Invasion. Als dezentralistInnen, - jedem Dogma sein Dorf, jedem
Individuum, seine Grundrechte.
Was ist Euer Hauptanliegen?
Sofort alles ausschalten &
herunterfahren, - auf das absolute Minimum relevieren.
- alles neu analysieren, überdenken,
uns aufs Grundsätzlichste besinnen,
- Probeläufe auf verschiedensten
Ebenen unter verschiedenen Bedingungen mit verschiedensten
Gesinnungen durchrechnen, durchspielen & dann:
Provisorischer Neustart.
Mitwelt, Nahrung, Wasser, Wohnformen,
Bildung, Spiel, Gesellschaftsformen, Entsorgung Altlasten etc..
Wieso 2012?
Das Jahr 2012 stellt eine Art
kosmischer Equinoxe dar, - die Erdachse ist Ende Jahr, auf der
selben Ebene, wie die Achse der Milchstrasse. Dieses Ereignis wurde
bereits von Maja-AstrologInnen vor 5300 Jahren, als relevanteste
Zeitenwende prophezeit.
Es liegt auch aus etlichen anderen
Kulturen ein gewisser Focus auf diesem Zeitabschnitt, so, dass klar,
ein morphogenetisches Feld diese Zeitspanne weltweit für Neustarts
auf allen Ebenen begünstigen wird.
Wie sieht Deine Vorstellung von
Regierungsstrukturen nach 2012 aus?
Jedes Mensch ist grundsätzlich selbst
bestimmt, - kann tun was es will, aber sobald es in Interaktion mit
anderen Menschen kommt, ist eine gemeinsame Absprache prioritär.
Wenn das Mensch einer Gemeinschaft
beitritt, ist es dem basisdemokratischen Konsens der Gemeinschaft
gewissermassen unterworfen, kann diesen aber auch mitgestalten &
bestenfalls erweitern.
Wenn eine Gemeinschaft in einen
grösseren Verband von Gemeinschaften eintreten möchte, (gemeinsame
Nahrungs-, Energieversorgung,, etc..), wird die Gemeinschaft
wiederum in den Konsens der übergeorneten Struktur eingebunden
(delegierte etc?)
& so weiter, bis zur planetaren
Verwaltung, die wiederum basisdemokratisch unter den Delegierten der
Kontinente agiert..
Wie stellst Du Dir den Umgang mit
den Diskrepanzen zwischen etablierten Religionismen/Poltismen vor?
Das Mensch ist frei, zu glauben was
es will, eine "Glaubensgemeinschaft" hat auch das Recht, für sich
ein "Revier" zu beanspruchen, wird aber durch reale Abhängigkeiten
von anderen Gemeinschaften kaum in Extremismus ausarten können.
Eigentlich sollte sich das von selbst
regeln.
Bei unlösbaren Zerstreitungen
innerhalb von Gemeinschaften, gibt es immer noch die Option der
Aufteilung, was logischerweise auch die neue Etablierung der weniger
etablierten Minderheit in neuem Umfeld erfordert.
Das ersuchen um erweiterten Konsens,
ist jedenfalls zu bevorzugen.
Zu Bildung, Arbeitswelt, - wie
soll das ab 2012 aussehen?
Jede Gemeinschaft wird sich um
Kleinkinder bis Grundschule selbst organisieren können. Kinder
zusammen abwechslungsweise zu betreuen gibt der Gemeinschaft weniger
Zeitaufwand für das Mensch.
Wander-LehrerInnen sind überall
wilkommen, & es steht den übergeordneten Nachbarschaften offen,
gemeinschaftliche Schulprojekte zu organisieren.
Werkstätten, Fabriken, Universitäten,
etc. stehen Allen offen. Es gibt kein Beschränkungen wegen Alter,
Vorbildung etc..
Eine wichtige Frage, ist sicher,
wie es mit der Mobilität aussehen wird?
Da jedes Mensch ja dort wohnt, wo es
ihm gefällt, seinen Lieblingsjob macht, nicht mehr unter Zeitdruck
steht (Schlafplatz & Nahrung ist für einen Tag in jeder Gemeinschaft
gewährleistet), wird sich die Mobilität auf ein Minimum reduzieren.
Hauptbahnlinien werden schon aus
eigenem Interesse wahrscheinlich aufrecht erhalten.
Weltweite Kabelnetze sollten bis 2012
überall verfügbar sein, & es wird sicher mehr virtuellen
Datenaustausch (Schulen etc) stattfinden, als körperliche Mobilität.
Unvernetzte Orte bieten guten
Lebensraum für bewusst isoliert leben wollende Gemeinschaftsformen.
Es steht natürlich auch jedem
Menschen frei, zu Fuss oder per Velo, die Welt zu umrunden & täglich
in einer anderen Gemeinschaft zu schmarotzen..
Ein Schlussatz?
Der Hauptaufwand wird vorerst etwa
30% des Arbeitsaufwandes für jedes Mensch darstellen:
Die korrekte Entsorgung der Altlasten
der BesatzerInnen, & deren SyphatisantInnen!
- wir haben jetzt 100 Jahre auf
Kredit an unserer Mitwelt gelebt.
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